Am 3. November 2026 finden in den USA die Zwischenwahlen statt. Die US-Bürger geben ihre Stimme ab und entscheiden über die Zusammensetzung des Kongresses, der aus aus zwei Kammern besteht. Im Senat stehen 35 der 100 Sitze zur Wahl, im Repräsentantenhaus alle 435 Sitze. Für den Fall, dass die Republikaner eine oder beide Mehrheiten verlieren, kündigte US-Präsident Donald Trump an, Gesetze der Demokraten einen oder zwei Monate lang systematisch mit einem Veto zu blockieren. Er geht davon aus, dass nach wiederholten Ablehnungen eine Einigung zustande kommen wird. Um ein Veto des Präsidenten zu überstimmen, wäre eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern nötig. Regierungsbeamte wurden in den vergangenen Monaten auf die neue Situation vorbereitet. Sie ermittelten mögliche Exekutivmaßnahmen, mit denen das Programm der Republikaner auch ohne neue Gesetze des Kongresses vorangetrieben werden kann. Dem Investor Elon Musk hat Trump Schutz versprochen, falls die Demokraten Ermittlungen gegen ihn planen. Zuvor hatten der Ökonom Paul Krugman und der ehemalige Arbeitsminister Robert Reich angedeutet, eine Regierung der Demokraten solle Musks Unternehmen beschlagnahmen. Der Unternehmer warnt indessen, dass die Demokraten bei einem Sieg vielen nicht stimmberechtigten Menschen das Wahlrecht gewähren werden, sodass sich das Blatt in den Swing States wendet und Zustände wie in Kalifornien einträten. Außerdem wird über einen weiteren Militärschlag gegen den Iran spekuliert, für den kurz nach den Zwischenwahlen nur ein kleines Zeitfester bleibt.
Erste Einzelwerte zur Wahl werden um 0 Uhr MEZ erwartet. Die letzten Wahllokale schließen in den USA um 7 Uhr MEZ. Beobachter und Umfrageinstitute rechnen mit einem knappen Sieg der Demokraten im Repräsentantenhaus. In der Regel fallen die Werte der Partei des amtierenden Präsidenten zur Halbzeitwahl schlechter aus.

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