EINGESCHRÄNKTER INTERNETZUGANG OHNE DIGITALE IDENTITÄT AB 2027

Voraussichtlich ab dem Jahre 2027 wird der Internetzugang ohne vorhandene digitale Identität nur noch eingeschränkt möglich sein. Darauf deuten der Stand und die Zielsetzungen entsprechender Projekte hin. Die digitale Identität beinhaltet biometrische Dokumente, Fingerabdrücke, Iris- und Gesichtsmuster sowie Impfnachweise. Aus dem Projekt „Ökosystem digitale Identitäten“ der Bundesregierung geht hervor, dass Impfnachweise Teil der digitalen Identität sein werden:

„Zu erwähnen ist auch der angestrebte digitale Impfnachweis. Dabei befinden wir uns bereits in der Umsetzung. Die Speicherung wird zunächst in der Corona-Warn-App, dann aber auch in der für das Ökosystem erstellten Wallet-App erfolgen, um sie dort gemeinsam zum Beispiel mit einem Identitätsnachweis nutzen zu können.“

Wer keine digitale Identität vorweisen kann, ist künftig von verschiedenen Internetdiensten ausgeschlossen. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben kann dadurch beispielsweise von medizinischen Eingriffen abhängig gemacht werden. Dies ist auch ein wesentlicher Punkt in dem der Digitalisierung übergeordneten Projekt „The Fourth Industrial Revolution“. Durch das Vorhaben soll nicht nur verändert werden, was der Mensch tut, sondern auch er selbst, ist in entsprechenden Abhandlungen zu lesen.

Im November 2022 veröffentlichte das Büro des „Chief Information Officier“ des Verteidigungsministerium der USA den Ablaufplan zu „The DoD Zero Trust Strategy“. Er enthält Fristen für das Militär, um bis 2027 eine vollständige Einführung von „Zero Trust“ zu erreichen. Danach ist eine Ausweitung auf öffentliche Dienste und den Privatsektor geplant. Auch in der EU werden Vorbereitungen hierzu getroffen. Grundgedanke dieses Sicherheitskonzeptes ist es, keinem Gerät, Nutzer oder Dienst innerhalb oder außerhalb des eigenen Netzwerks zu vertrauen.

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