OBERBÜRGERMEISTER UND KRISENSTAB APPELLIEREN AN DIE BÜRGER

Der weltweite Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 und die daraus resultierende Erkrankung COVID-19 hat auch die Stadt Gera nicht verschont. Aus diesem Grunde arbeitet der Krisenstab der Stadt Gera bereits seit dem 15. März 2020 an der Umsetzung zahlreicher Maßnahmen zum Schutz der Geraer Bürger. Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem die Schaffung zusätzlicher Testkapazitäten mittels einer mobilen Teststrecke auf dem Hofwiesenparkplatz, der Einsatz eines „fliegenden Teams“ für Testungen insbesondere in Heimen, die Beschaffung von Schutzausrüstung beispielsweise für Pflege- und Altenheime, die Durchführung von Hygieneberatungen in verschiedenen Einrichtungen und die stetig andauernde Information der Bürger sowie Zusammenarbeit mit den Medien. „In den vergangenen Monaten haben wir mithilfe vieler Maßnahmen zusammen mit dem Gesundheitsamt und Unterstützung durch Bundeswehr, THW, Polizei, Rettungsdienstzweckverband Ostthüringen, ASB und DRK die schnelle Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 eindämmen können“, sagt der Bürgermeister und Leiter des Krisenstabes, Kurt Dannenberg.

Auch Oberbürgermeister Julian Vonarb berichtete täglich zu neuen Maßnahmen, Verordnungen, und stellte sich selbst in die Pflicht, Aufklärungsarbeit zu leisten. Er gibt bekannt: „Nun sind wir auf einem guten Weg, weitere Lockerungen der Beschränkungen durchzusetzen und auch die letzten noch geschlossenen Einrichtungen und Unternehmen bald öffnen zu können, sobald die angekündigte Verordnung des Freistaats vorliegt.“

Jüngst beschlossen die Ministerpräsidenten der Länder in der Telefonkonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel, dass die Landkreise und kreisfreien Städte verpflichtet werden, bei 50 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, die Lockerungen rückgängig zu machen und erneut strenge Maßnahmen zu ergreifen.

Oberbürgermeister Vonarb appelliert daher an die Bürger, Eigenverantwortung zu übernehmen: „Die Nichteinhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen gefährdet alle derzeitigen Bemühungen, Lockerungen durchzusetzen, und kann unsere Unternehmer in eine weitere, ihre Existenz bedrohende Lage bringen.“

QUELLE: STADTVERWALTUNG

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