DAS THEATER VOM 19. BIS 21. APRIL 2024

Zu sehen ist eine Szene aus dem Drama „Maria Stuart“. (Bild: Theater/Ronny Ristok, Theaterfotograf)

Das Theater hat am Wochenende, in der Zeit vom 19. bis 21. April 2024, an seinen beiden Standorten Gera und Altenburg wieder ein vielseitiges Programm zu bieten. In Gera steht das Science-Fiction-Stück „√My – Episode II: Finsternis unter der Kuppel“ auf dem Spielplan, das musikalische Märchen „Der glückliche Prinz“, Friedrich Schillers „Maria Stuart“, die Kür der Publikumslieblinge und die „Buddy Holly Rock’n’Roll-Show“.

Das Programm in Gera

Reise in die Zukunft
Zum letzten Mal ist am Freitag, den 19. April 2024, um 18 Uhr in der Bühne am Park die zweite Episode der Science-Fiction-Reihe „√My – Episode II: Finsternis unter der Kuppel“ zu erleben. Das Schauspiel versetzt das Publikum in das Jahr 2121. Die Erde ist nahezu unbewohnbar geworden. Die letzte Bastion der Überlebenden – der Stadtstaat Mytopia – befindet sich unter einer gigantischen Glaskuppel. Diese Arche der Menschheit dient dem obersten Ziel, das Überleben der gesamten Spezies zu sichern. Um das zu erreichen, herrschen strenge Regeln für alle Mytopen. Nach den dramatischen Ereignissen der ersten Episode spitzt sich die Lage unter der Kuppel zu. Nach der Vorstellung lädt das Team zu einer ungezwungenen Diskussionsrunde ein.

Für Märchenfans
Große und kleine Märchenfans aufgepasst: Am Samstag, den 20. April, steht um 16 Uhr im Szenario Gera wieder das musikalische Märchen „Der glückliche Prinz“ von Oscar Wilde auf dem Spielplan. Ein 70-minütiges Stück, das mit nur drei Sängern besetzt ist, unterstützt von Liane Pinquart an der Harfe und Uwe Knaust an der Klarinette eine rührende Geschichte erzählt.

Showdown der Königinnen
Es ist das vermutlich berühmtesten Königinnen-Drama der Welt: Schillers „Maria Stuart“. England im Jahr 1587: Zwei Frauen stehen an der Spitze der Macht einer sonst von Männern dominierten Welt. Maria Stuart, Königin von Schottland, vermeintliche Mörderin ihres Ehegatten und Anwärterin auf den englischen Königsthron trifft auf ihr Gegenstück Elisabeth I. Die Königin von England beherrscht als Sinnbild der tugendhaften Regentin ihr Land mit eiserner Hand. Alles an diesen beiden Frauen schreit nach Auseinandersetzung.
Der spannende Politthriller ist am Samstag, den 20. April, um 19.30 Uhr im Großen Haus Gera zu erleben. Um 19 Uhr findet in der gleichen Spielstätte eine Einführung in das Stück statt.

Theaterverein vergibt Preise an Publikumslieblinge
Die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. kürt in einer öffentlichen Veranstaltung am Sonntag, den 21. April, um 14.30 Uhr in der Bühne am Park Gera ihre Publikumslieblinge. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden alle nominierten Künstler auftreten und ein unterhaltsames Programm gestalten.

Im Rock’n’Roll-Fieber
Die „Buddy Holly Rock’n’Roll-Show“ macht am Sonntag, den 21. April, um 18 Uhr im Großen Haus Gera Halt. Wie immer mit einer Prise Slapstick, einem Hauch Comedy und ein wenig Akrobatik widmen sich die virtuosen Musiker mit Leidenschaft den größten Hits der Rock ’n’ Roll- und Twist-Ära. Eine atemberaubende, temporeiche Show mit Petticoat und Smoking, voller Witz und Esprit, bei der nicht nur Rock’n’Roll-Fans auf ihre Kosten kommen. Für die Vorstellung gibt es nur noch wenige Restkarten.

Das Programm in Altenburg

Wiener Schmäh Deluxe
„Die Fledermaus“ gilt als die Operette überhaupt, voll von Walzer, Polka, Wer-mit-Wem, Champagner, reich an Verwechslung, Verkleidung und Verbrüderung. In einer moderierten Fassung für das Altenburger Theaterzelt leitet Kapellmeister Thomas Wicklein Solisten des Musiktheaterensembles, den Opernchor und das Philharmonische Orchester Altenburg Gera am Freitag, den 19. April 2024, um 19.30 Uhr im Theaterzelt Altenburg durch die beliebtesten Musiknummern der Fledermaus.

Für kleine Märchenfans
Märchenhaft wird es am Samstag, den 20. April, um 15 Uhr im Heizhaus Altenburg. Denn dann wirft das Puppentheater mit dem Stück „Rotkäppchen“ einen neuen und frechen Blick auf eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm.

Musiker hautnah auf die Finger geschaut
In intimer Atmosphäre und hautnah können die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera bei klein besetzten Konzerten im Foyer des Theaterzelts Altenburg erlebt werden. Die Besonderheit: Die Programme gestalten die Musiker selbst.
Und das nächste Konzert steht auch schon vor der Tür: Im 5. Kammerkonzert kann ein vertontes Märchen aus der Feder des Komponisten Igor Strawinsky erlebt werden: „Die Geschichte vom Soldaten“. In dieser lässt sich ein Soldat auf einen Handel mit dem Teufel ein, tauscht seine Geige gegen ein Leben in Reichtum und Erfolg und wird am Ende doch nicht glücklich.
Das Publikum kann sich auf eine knallbunte Mischung aus Marsch, Tango, Walzer und Ragtime freuen. In der Rolle der Vorleserin gibt es ein Wiedersehen mit der ehemaligen Leiterin des Puppentheaters, Sabine Schramm, die in alle Figuren des Stückes schlüpfen wird.

Spaß unterhalb der Gürtellinie
Treffen sich zwei Schauspielerinnen und nehmen die aktuelle politische Großwetterlage zum Anlass für einen wilden und sehr musikalischen Ritt durch die deutsche Geschichte. Wo sich Hitler und Friedrich der Große begegnen, kommen die allerintimsten Fragen auf den Tisch: Fragen nach der Verdauung genauso wie Fragen nach Deutschlands Zukunft. In seiner hinreißend grotesken Form fordert das neue Stück von Filmemacher und Schwulenikone Rosa von Praunheim mit Spaß, Musik und Klamauk dazu heraus, eigene Standpunkte und Gewissheiten zu überprüfen. Eine vergnüglich-abgründige Grenzüberschreitung. Scharfzüngig und böse, grell und komisch. Das Schauspiel, in einer Inszenierung von Damian Popp, ist am Sonntag, den 21. April, um 18 Uhr im Heizhaus Altenburg zu sehen. Um 17.30 Uhr findet in der gleichen Spielstätte eine Einführung in das Stück statt.

Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie über die Webseite des Theaters erhältlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie über „https://theater-altenburg-gera.de/” erreichbar.

QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH

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