ERMITTLUNGEN NACH GEWALTTAT AUF AUTOBAHNRASTPLATZ

Die LPI Jena teilt folgendes in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Gera mit: In der Nacht vom 30. April 2026 auf den 1. Mai 2026 sperrten drei Beschuldigte afghanische Staatsangehörige, konkret eine 22-jährige Frau, ein 21-jähriger Mann und eine 18-jährige Frau, den Geschädigten, einen 18-jährigen afghanischen Staatsangehöriger, auf einem Rastplatz in Hessen in den Kofferraum eines PKW und verbrachten ihn bis zur Autobahnraststätte Teufelstal in Thüringen. Zuvor hatten sie ihm schwere, teils lebensgefährliche Verletzungen beigebracht. Gegen den 21-jährigen Täter hatte das AG Jena bereits auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gera Haftbefehl erlassen. Gegen die beiden weiteren Täter wurde durch die Staatsanwaltschaft Gera ebenfalls Haftbefehl beantragt. Das AG Gera wird darüber heute entscheiden. Den Beschuldigten wird gemeinschaftlicher versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in Tatmehrheit mit Freiheitsberaubung vorgeworfen. Auf Grund dessen, dass die Ermittlungen noch am Anfang stehen, können keine weiteren Details, insbesondere zum Motiv mitgeteilt werden. Da die Persönlichkeitsrechte des Geschädigten zu wahren sind, können zu dessen Gesundheitszustand ebenfalls keine Angaben gemacht werden.

Seit Bekanntwerden des Sachverhalts befinden sich zahlreiche Thüringer Polizeikräfte im Einsatz, um die Tat aufzuklären. Festnahmen fanden dabei auch in Sachsen durch Kräfte der Sächsischen Polizei statt.

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