Die Oper „Arabella“ von Richard Strauss hat am 12. Juni 2026 ihre Premiere in Gera. Am Sonntag lädt das Theater zu einer informativen und musikalischen Matinee ein.
GERA
Theaterteam gibt Einblicke – Matinee zur Oper „Arabella“
Mit der Oper „Arabella“ bringt das Theater Altenburg Gera ab dem 12. Juni eines der bedeutendsten Bühnenwerke des späten Richard Strauss auf die Bühne des Großen Hauses Gera. Bereits vor der Premiere lädt das Inszenierungsteam zu einer informativen und musikalischen Matinee ein, die spannende Einblicke in die neue Inszenierung bietet.
Am Sonntag, den 31. Mai, um 11 Uhr im Konzertsaal Gera berichten Regisseur Kay Kuntze, Ausstatterin Benita Roth und Generalmusikdirektor Ruben Gazarian über ihre künstlerische Arbeit an der Oper. Musiktheaterdramaturg Dr. Peter Larsen führt durch die Veranstaltung und beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Werkes. Zudem stellt Ruben Gazarian musikalische Besonderheiten und die klangliche Vielfalt der Strauss-Partitur vor.
Für die musikalische Umrahmung sorgen Anne Preuß in der Titelrolle der Arabella, Natalie Image als Zdenka, Jongwoo Kim als Matteo sowie Alejandro Lárraga Schleske als Mandryka. Die Solisten präsentieren ausgewählte Szenen und musikalische Kostproben aus der Oper und geben damit einen ersten Vorgeschmack auf die Premiere.
ALTENBURG
„Der Gott des Gemetzels“ in Altenburg –Wenn das Versöhnungstreffen eskaliert
Alles beginnt ganz harmlos: Zwei Jungs, ein Stock, zwei Schneidezähne weniger – und zwei Elternpaare, die fest entschlossen sind, das Ganze zivilisiert bei einem Kaffee zu klären. Was als höfliches Gespräch startet, entwickelt sich schneller als gedacht zur verbalen Abrissbirne. Fassaden bröckeln, Allianzen wechseln im Minutentakt – und irgendwo zwischen Selbstgebackenem und Selbstbeherrschung übernimmt er die Regie: Der Gott des Gemetzels. In der gleichnamigen Komödie, zu sehen am Freitag, den 29. Mai, um 19.30 Uhr im Heizhaus Altenburg, entlarvt die erfolgreiche Dramatikerin Yasmina Reza mit viel schwarzem Humor und treffsicheren Dialogen die Fassade des zivilisierten Miteinanders.
Ballettabend mit dem Thüringer Staatsballett
Am Sonntag, den 31. Mai, um 18 Uhr feiert das Thüringer Staatsballett die Premiere des Doppelabends „Pulcinella / Jeu de Cartes“ mit Musik von Igor Strawinsky.
Mit „Pulcinella“ schlägt der Choreograf Arshak Ghalumyan eine Brücke in die hiesige Theatergeschichte. Er reist gedanklich genau 100 Jahre zurück in die Spielzeit 1925/1926, als die Choreografin Yvonne Georgi die Ballettsparte in Ostthüringen etablierte und das Stück damals am Theater in Gera inszenierte. Georgi wird in dem Stück, verkörpert von der Tänzerin Jéssyca Helena Rett, zu sehen sein.
In „Jeu de Cartes“ wird eine Pokerrunde zur Tanzbühne. Die Tänzer:innen erwachen als lebendige Spielkarten zum Leben. Es handelt sich dabei um eine Original-Choreografie von dem Ausnahme-Choreografen John Cranko (1927-1973) aus dem Jahr 1965. Dabei handelt es sich um eine Rarität, die man heute kaum noch auf Theaterspielplänen findet.
Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie über die Webseite des Theaters erhältlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie über „https://theater-altenburg-gera.de/” erreichbar.
QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH

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