Am Dienstag, den 7. Juli 2026, informierte ein 67-jähriger Mann gegen Mittag die Polizei darüber, dass sich in seiner Wohnung in der Meuselwitzer Straße möglicherweise sprengstoffverdächtige Gegenstände befinden. Unverzüglich wurden umfangreiche Einsatzmaßnahmen eingeleitet. Die Feuerwehr wurde gegen 11 Uhr alarmiert. Die Polizei sperrte gemeinsam mit der Feuerwehr den Bereich der Meuselwitzer Straße sowie Teile der Plauenschen Straße ab. Infolgedessen kam es vorübergehend zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Aus Gründen der Gefahrenabwehr wurden zudem die Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Wohnhauses sowie angrenzender Gebäude vorsorglich evakuiert und während des Einsatzes in einer nahegelegenen Schule betreut. Neben Kräften der Landespolizeiinspektion Gera waren die Feuerwehr, der Rettungsdienst, Spezialkräfte des Thüringer Landeskriminalamtes sowie ein Sprengstoffspürhund im Einsatz. Die sprengstoffverdächtigen Gegenstände konnten durch die Spezialkräfte des Landeskriminalamtes fachgerecht gesichert und abtransportiert werden. Anschließend wurde das Gebäude vorsorglich vollständig durchsucht. Gegen 13.20 Uhr konnten die Einsatzmaßnahmen beendet, die Sperrungen aufgehoben werden, und die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Polizei hat unter dem Aktenteichen 0169563/2026 ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen zur Herkunft, Beschaffenheit und Einordnung der sichergestellten Gegenstände dauern derzeit an.

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