KAMALA HARRIS ALS MÖGLICHE KANDIDATIN IM GESPRÄCH

Der TV-Sender „Fox News“ berichtet über Kamala Harris als „ziemlich offensichtliche“ Favoritin für die Präsidentschaftsnominierung der Demokratischen Partei im Jahr 2028. Aufgrund ihrer Bekanntheit und ihrer jüngsten öffentlichen Auftritte habe sie einen Vorteil gegenüber anderen Kandidaten der Partei. Alle anderen, wie beispielsweise die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez, müssten sich diesen Vorteil erst erarbeiten.

https://www.foxnews.com/media/kamala-harris-fairly-obvious-2028-presidential-frontrunner-democratic-insiders-say

Die Politikerin hatte die Möglichkeit einer erneuten Kandidatur mehrmals angedeutet. Vor zwei Jahren verlor sie die Präsidentschaftswahlen in den USA gegen Donald Trump. Den normalen parteiinternen Vorwahlkampf hatte sie nicht durchlaufen, da sie im Juli 2024 nach dem Rückzug von Joe Biden direkt von den Delegierten nominiert wurde. Innerhalb von Stunden erhielt sie die nötigen Stimmen der Partei-Delegierten und wurde offiziell auf dem Parteitag aufgestellt. Es fehlten auf Seiten der Wähler die direkten Auswahlmöglichkeiten.

Gegner von Donald Trump erhoffen sich einen grundlegenden innen- und außenpolitischen Kurswechsel. Angesichts der schwierigen finanziellen Lage im Staatshaushalt, einer schrumpfenden Mittelschicht, steigender Fixkosten für die Verbraucher sowie der zunehmenden geopolitischen Machtverschiebungen warnen Beobachter allerdings vor verfrühten Hoffnungen. Eine Rückkehr der USA in den Zustand vor der Donald-Trump-Ära wird als unwahrscheinlich erachtet. Die Demokraten könnten nach einem Wahlsieg eher nicht mehr als solche wiederzuerkennen sein, die Gesellschaft mit einer ideologischen Gegenoffensive noch stärker polarisieren und rigorose Entscheidungen treffen.

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