Am 5. und 6. August 2026 erreichten die Untere Abfallbehörde (UAB) des Umweltamtes der Stadt Gera mehrere Hinweise aus der Bevölkerung. Vor allem Radfahrer machten auf eine massive Abfallablagerung in der Unterführung des Gessental-Radweges aufmerksam. Nach den Schilderungen von Passanten sei die Abfallablagerung so umfangreich, dass sie für Radfahrer ein erhebliches Unfallrisiko darstelle und die Nutzung des Radweges massiv beeinträchtige. Mitarbeitende der UAB machten sich daraufhin umgehend vor Ort ein Bild von der Situation. Hierbei bestätigten sich die Hinweise. Im Bereich der Unterführung wurden mitten auf dem Radweg Elektroaltgeräte sowie Gegenstände des Haus- und Sperrmülls abgelagert. Der Umfang wurde auf etwa drei Quadratmeter geschätzt.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurde noch am 6. August 2026 die schnellstmögliche Beräumung der abgelagerten Abfälle durch ein Entsorgungsunternehmen beauftragt.
Aufgrund von Art und Umfang der Abfallablagerungen ist davon auszugehen, dass diese mit einem Fahrzeug zum Ablageort, der grundsätzlich nicht für den Fahrzeugverkehr zugelassen ist, gebracht wurden. Die UAB bittet daher um Hinweise, ob in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch oder bis Mittwochnachmittag auffällige Fahrzeuge oder Personen in diesem Bereich beobachtet wurden. Wer entsprechende Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zur Herkunft der Abfälle machen kann, wird gebeten, sich an die UAB unter „Abfallbehoerde@gera.de“ zu wenden.
Allein in diesem Jahr hat die Untere Abfallbehörde bereits 645 Hinweise und Feststellungen zu illegal abgelagerten Abfällen registriert. Sie zeigen, dass wilde Müllablagerungen weiterhin ein Thema sind. Abfallmengen wie im Gessental sind zwar eher die Ausnahme, machen aber deutlich, welche Folgen ein achtloser Umgang mit Abfällen für das Stadtbild und die Umwelt haben kann.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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