DIE QUELLEN DER DDR-ZEITSCHRIFT „MOSAIK“

Die Zeitschrift „Mosaik“ war weit mehr als ein Comic. Für Millionen Leserinnen und Leser wurde sie zur offiziellen Geschichtsschreibung. Als detailreiches und buntes Trivialepos prägte das Heft ganze Generationen. Die Erlebnisse von Dig, Dag und Digedag im antiken Rom, im mittelalterlichen Orient und im Amerika des 19. Jahrhunderts führten in exotische, für DDR-Bürger unerreichbare Länder. Doch welche Ideen, Vorbilder und verborgenen Bezüge stecken hinter den zeitreisenden Abenteurern?

Dr. Thomas Kramer veröffentlichte u.a. bereits zahlreiche Bücher und Beiträge über das „Mosaik“ sowie deutsche und internationale Unterhaltungsmedien. In seinem Vortrag deckt er eine überraschende Anzahl an historischen, literarischen und künstlerischen Quellen auf, welche die Schöpfer des „Mosaik“ selbst nie offenlegten. So entsteht ein facettenreiches Panorama, dieser speziell ostdeutschen kulturellen Identität.

Die Ausführungen Dr. Kramers basieren auf seiner neuesten Publikation „Das Trivialepos der DDR“, die in der Veranstaltung erworben werden kann. Der Vortrag beginnt am 15. November 2026 um 15 Uhr im Stadtmuseum.

QUELLE: STADTMUSEUM

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