DAS THEATER VOM 6. BIS 8. NOVEMBER 2026

Zu sehen ist Julia Gromball als Violetta Valery in der Oper „La Traviata“. (Bild: Theater/Ronny Ristok, Theaterfotograf)

Am Wochenende wird in Gera Andrew Lloyd Webbers Musical „Cats“ in der „Young Actors Edition“ präsentiert, Giuseppe Verdis Meisterwerk „La Traviata“, und ein Foyerkonzert mit klassischen Streicherklängen auf mitreißenden Rhythmen und ungewöhnlichen Klangfarben. Das Theater lädt außerdem ein zum Lesevergnügen in privaten Wohnzimmern und zum Improtheater in der Theaterfabrik.

GERA

Samtpfoten auf der Bühne
Mit Andrew Lloyd Webbers legendärem Musical „Cats“ in der „Young Actors Edition“ präsentiert der Kinder- und Jugendchor des Theaters Altenburg Gera am Freitag, den 6. November und am Sonntag, den 8. November 2026, jeweils um 18 Uhr Musicalspaß für Groß und Klein bei dem gelacht, gestaunt und mitgeschnurrt werden kann.

Literatur in den Häusern: Mitglieder des Schauspielensembles lesen in privaten Wohnzimmern
Literatur einmal ganz nah erleben: Bei „Literatur in den Häusern“ wird das Wohnzimmer zur Lesebühne. Am Freitag, den 6. November, um 19.30 Uhr öffnen private Gastgeber in Altenburg, Gera und der Umgebung ihre Türen und laden dazu ein, Literatur in persönlicher Atmosphäre zu entdecken. Die Schauspieler des Theaters Altenburg Gera präsentieren ausgewählte Bücher und literarische Programme – von Krimi und Gesellschaftsroman bis zu humorvollen Texten und musikalischen Lesungen. Eintrittskarten für sechs Euro sind an den Theaterkassen in Altenburg und Gera sowie online unter „www.theater-altenburg-gera.de“ erhältlich. Die genaue Adresse des jeweiligen Veranstaltungsortes erfahren die Besucher mit dem Kartenkauf.

Improtheater in der Theaterfabrik: Das Publikum gestaltet mit
Am Samstag, den 7. November, um 19.30 Uhr lädt die Theaterfabrik zu einem interaktiven Improtheaterabend ein. Hier gibt es kein festgeschriebenes Drehbuch, keine auswendig gelernten Dialoge und keinen vorgezeichneten Handlungsverlauf. Stattdessen entstehen kurze Szenen live auf der Bühne – aus dem Augenblick heraus, mit viel Fantasie, Humor und einer guten Portion Spielfreude. Auch das Publikum kann den Verlauf des Abends mitgestalten und eigene Impulse, Stichworte oder Themen einbringen. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung. Der Abend möchte mit Humor und Kreativität dazu ermutigen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Auf der Bühne stehen engagierte Laienspieler. Ob mit eigenen Ideen mittendrin oder lieber entspannt als Zuschauer: Alle sind herzlich eingeladen – zu einem unterhaltsamen Theaterabend und guten Gesprächen danach. Der Eintritt ist frei.

Verdis Meisterwerk „La Traviata“ auf der Bühne
Mit Giuseppe Verdis „La Traviata“ präsentiert das Theater Altenburg Gera in dieser Spielzeit einen der absoluten Höhepunkte der Opernliteratur. Das Werk, das zu den meistgespielten Opern weltweit gehört, ist Samstag, den 7. November, um 19.30 Uhr im Großen Haus Gera zu erleben. Die Inszenierung von Regisseurin Elena Maria Artisi setzt dabei einen besonderen Akzent: Sie rückt nicht nur Violettas Liebesgeschichte, sondern auch den gesellschaftlichen Druck in den Mittelpunkt, dem sie ausgesetzt ist und stellt eine Frage, die angesichts von Social Media, Beauty-Filtern und einer milliardenschweren Schönheitsindustrie hochaktuell ist: Wer bestimmt, was schön ist – und was passiert mit Menschen, die diesem Ideal nicht entsprechen? Eine Einführung in das Stück findet 19 Uhr statt.

341. Foyerkonzert: Rhythmische Klänge und kammermusikalische Vielfalt

Beim 341. Foyerkonzert des Theaters Altenburg Gera treffen am Sonntag, den 8. November, um 11 Uhr im Konzertsaalfoyer Gera klassische Streicherklänge auf mitreißende Rhythmen und ungewöhnliche Klangfarben. Unter dem Titel „Impulse“ erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm für Streicher und Schlagwerk.

Auf dem Programm stehen Werke von Alexander Borodin, Bohuslav Martinů, Péter Kerekes und Giovanni Sollima. Während Borodins Streichquartett Nr. 2 mit seinen eingängigen Melodien einen klassisch-romantischen Akzent setzt, prägen rhythmische Impulse die Musik von Martinů. In den Kompositionen von Kerekes und Sollima kommt zusätzlich Schlagwerk zum Einsatz, das den Streichinstrumenten neue Klangfarben und spannende rhythmische Akzente gegenüberstellt.

Es musizieren Eunseo Kwon und Anna Zaubzer (Violine), Louise Denis-Nesprias (Viola), Jesús Antonio Clavijo Rojas und Han-Yun Cheng (Violoncello) sowie Frank Thiem (Schlagwerk).

ALTENBURG

Literatur in den Häusern: Mitglieder des Schauspielensembles lesen in privaten Wohnzimmern
Literatur einmal ganz nah erleben: Bei „Literatur in den Häusern“ wird das Wohnzimmer zur Lesebühne. Am Freitag, den 6. November, um 19.30 Uhr öffnen private Gastgeber in Altenburg, Gera und der Umgebung ihre Türen und laden dazu ein, Literatur in persönlicher Atmosphäre zu entdecken. Die Schauspieler des Theaters Altenburg Gera präsentieren ausgewählte Bücher und literarische Programme – von Krimi und Gesellschaftsroman bis zu humorvollen Texten und musikalischen Lesungen. Eintrittskarten für sechs Euro sind an den Theaterkassen in Altenburg und Gera sowie online unter „www.theater-altenburg-gera.de“ erhältlich. Die genaue Adresse des jeweiligen Veranstaltungsortes erfahren die Besucher mit dem Kartenkauf.

„Gehen. Kommen. BLEIBEN!“ – Uraufführung im Heizhaus Altenburg

Am Samstag, den 7. November, feiert das Stück „Gehen. Kommen. Bleiben!“ um 19.30 Uhr im Heizhaus Altenburg Premiere. Die Uraufführung von Josephine Hock und Miku Sophie Kühmel widmet sich in einer Mischung aus Rechercheprojekt und Objekttheater den Lebenswegen in und aus Ostthüringen. Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, rückt die Inszenierung den Strukturwandel im Osten aus Sicht derer in den Fokus, die hier leben – fernab von klischeehaften Außenansichten. Grundlage des Stücks ist eine intensive Spurensuche in der Region. Die Künstlerinnen, beide in Thüringen verwurzelt, führten zahlreiche Gespräche mit Bewohner:innen, um individuelle Geschichten über Umbrüche seit dem Ende der DDR einzufangen. Josephine Hock, Trägerin des Berliner Ikarus-Preises, und die preisgekrönte Autorin Miku Sophie Kühmel (Shortlist Deutscher Buchpreis 2019) bringen diese Biografien über persönliche Gegenstände auf die Bühne. Ein Abba-Fan-Beutel, ein Akkordeon oder eine Schreibmaschine, auf der einst ein folgenschweres Flugblatt entstand, werden zu zentralen Erzählern des Abends. Nach dem künstlerischen Teil lädt das Team das Publikum ein, um über das Gesehene und eigene Erinnerungen ins Gespräch zu kommen.

Das Puppentheater Gera bietet zur Premiere eine Audiodeskription und eine Tastführung auf der Bühne für blinde und sehbehinderte Menschen an.

„Die Schneekönigin“ – Das Thüringer Staatsballett bringt Andersens Märchen auf die Bühne

Eine Reise durch eine märchenhafte Winterwelt erwartet das Publikum bei „Die Schneekönigin“. Das Thüringer Staatsballett bringt das berühmte Märchen von Hans Christian Andersen mit der Musik von Peter Tschaikowski als neues Ballett für die ganze Familie auf die Bühne. Premiere ist am Sonntag, den 8. November, um 18 Uhr im Theaterzelt Altenburg. Die Inszenierung ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet.

Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie über die Webseite des Theaters erhältlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie über „https://theater-altenburg-gera.de/“ erreichbar.

QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH

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