Ein umfängliches Ermittlungsverfahren der Kriminalpolizei Gera erlangte am Mittwoch, den 15. April 2026, seinen vorläufigen Höhepunkt: Insgesamt dreizehn Objekte von sechs Beschuldigten im Ostthüringer Raum wurden auf Beschluss des Amtsgerichts Gera durchsucht. Über 100 Thüringer Polizisten waren im Einsatz, darunter Spezialkräfte der Bereitschaftspolizei, der Diensthundestaffel und der Regionalen Beweissicherungseinheit. Insgesamt konnten knapp 1,5 Kilogramm Methamphetamin mit einem Schwarzmarktwert von gut 150’000 Euro beschlagnahmt werden. Außerdem wurden eine Vielzahl von Schreckschusswaffen und verbotenen Gegenständen, Mobiltelefonen, Computern und weiteren Datenträgern sowie knapp 70’000 Euro Bargeld sichergestellt. Drei Hauptbeschuldigte, zwei Männer und eine Frau — es handelt sich um Deutsche im Alter von 35 bis 38 Jahren — wurden vorläufig festgenommen. Gegen die beiden Männer ordnete das Gericht Untersuchungshaft an. Die Frau wurde unter Auflagen zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Beweismittel werden nun ausgewertet. Die Beschuldigten erwartet ein Gerichtsverfahren wegen des Verdachts des bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen.

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