KLIMAFORSCHER ÄNDERN PROGNOSEN FÜR EUROPA

Deutschland steht vor einem teuren Irrtum.

„Kein Kontinent erwärmt sich so schnell wie Europa“, hieß es bis vor wenigen Wochen in den Nachrichten. Wissenschaftler warnten vor einer zunehmenden Trockenheit in den kommenden Jahrzehnten und drängten die Politik, Maßnahmen zu ergreifen. In den Städten sollen kühle Oasen entstehen, mit Trinkbrunnen und schattigen Plätzen, um die Zahl der Hitzetoten gering zu halten. Für die deutschen Wälder wurde ein Umbau mit hitzeverträglichen Arten geplant und teilweise auch schon umgesetzt. Die Investitionen zur Anpassung an eine heiße Zukunft haben mittlerweile eine beachtliche Höhe erreicht.

https://www.deutschlandfunk.de/kein-kontinent-erwaermt-sich-so-schnell-wie-europa-100.html

„In Deutschland ist aufgrund des Klimawandels mit einer Zunahme extremer Hitze zu rechnen“, schreibt auch das Robert-Koch-Institut und empfiehlt Hitzeaktionspläne als geeignetes Instrument. Währenddessen ist bei der Berichterstattung erkennbar, dass sich die Klimaerzählung in einem Dilemma befindet: Seit die monatlichen Messwerte keine neuen Rekorde mehr zeigen, wird notgedrungen ein Bezug zu den vergangenen hergestellt, um nicht plötzlich von einer Abkühlung reden zu müssen. Ob April, Mai oder Juni — es ist der zweit-, dritt- oder viertwärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen.

Nun aber ändern sich die Prognosen ganz offiziell: In Europa soll es mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % bis 70 % kälter werden. „Im Winter würde die Temperatur in Europa innerhalb weniger Jahrzehnte um durchschnittlich fünf bis 15 Grad sinken, in manchen Regionen Norwegens sogar bis zu 30 Grad“, schreibt der Deutschlandfunk in einem Artikel vom 14. Mai 2026. Die Klimaforscher vollziehen damit eine Kehrtwende. In den neuesten Veröffentlichungen heißt es, eine Abschwächung der atlantischen Umwälzströmung werde immer wahrscheinlicher.

https://www.deutschlandfunk.de/atlantische-umwaelzstroemung-amoc-100.html

Die derzeitige Klimapolitik basiert allerdings noch auf dem Szenario RCP 8.5 des Weltklimarates, welches die Entwicklung bis zum Jahre 2100 simuliert und im Falle fehlender Maßnahmen eine besonders extreme Erwärmung in Aussicht stellt. Auf Bundes- und Landesebene werden dieser Prognose folgend weitreichende Entscheidungen getroffen. Auch der Klimaschutz-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021 wurde in der Annahme einer extremen Erwärmung gefasst, die alle Kontinente gleichermaßen betrifft.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-erderwaermung-folgt-dem-dramatischsten-szenario-a-5bb08e00-5054-4f20-bc23-cacd6a93466f

Klimaforscher des IPCC und des Weltklimaforschungsprogramms („World Climate Research Programme“, WCRP) distanzieren sich jedoch inzwischen vom Szenario RCP 8.5 und stufen es als unplausibel ein. Es wurde ein neues Rahmenwerk mit neuen Szenarien erstellt und am 7. April 2026 veröffentlicht.

https://gmd.copernicus.org/articles/19/2627/2026

Völlig unberücksichtigt bleibt beim Thema Klimawandel noch immer die natürliche Ausgangssituation: Die Erde befindet sich nach wie vor in dem seit 34 Millionen Jahren anhaltenden Känozoischen Eiszeitalter und durchläuft lediglich eine Warmphase. Der “Normalzustand“ ist das Warmklima, bei dem über wesentlich längere Zeiträume eine relativ konstante Temperatur herrscht — weit oberhalb des von Klimaschützern postulierten “Kipppunktes“, ohne vereiste Polkappen und mit einem wesentlich höheren Meeresspiegel. Im Eiszeitalter ist das Klima hingegen instabil. Möglich sind Temperaturschwankungen von bis zu 15 °C binnen weniger Jahrzehnte. Daher ist es riskant, ohne Wissen um die Dauer der unregelmäßigen Zyklen und natürlichen Extreme nur die Jahre 1850 bis 1900 als Maßstab heranzuziehen, und mit der Bezeichnung „vorindustrielles Zeitalter“ das Bild einer klimastabilen Welt zu zeichnen, die es ohne menschliche Einflüsse geben würde. Das durch diese Fehlannahme gesetzte Ziel, jedweden Klimawandel zu verhindern, würde früher oder später auf “Geoengineering“ hinauslaufen, um die Erde dauerhaft im Eiszeitalter halten.

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