In den vergangenen Tagen hat die Volksrepublik China mehr als einhundert Kriegsschiffe und Küstenwachenbote vom Gelben Meer bis in den Westpazifik verlegt. Gleichzeitig wollen die USA, nachdem Xi Jinping gegenüber Donald Trump eine Warnung formuliert hatte, ihre Waffenlieferungen an die auf Taiwan befindliche Republik China pausieren. Der Verkauf hätte bis zu 14 Milliarden US-Dollar eingebracht. Nun sollen Reserven für den Krieg im Iran gesichert werden. In dieser Angelegenheit ziehen Kriegsminister Hegseth und Außenminister Rubio einen weiteren Militärschlag in Betracht, während sich Vance, Witkoff und Kushner für diplomatische Lösungen einsetzen. Momentan wird über ein Abkommen verhandelt, das eine Verlängerung des Waffenstillstands um 60 Tage vorsieht, eine Öffnung der Straße von Hormus ohne Mautgebühren, und Sanktionsausnahmen, die dem Iran den Ölverkauf wieder ermöglichen. Das Land muss sich im Gegenzug verpflichten, niemals nach Atomwaffen zu streben und über ein Verzicht der Anreicherung sowie die Beseitigung seiner Uranvorräte zu verhandeln. Nach 60 Tagen soll ein endgültiges Abkommen unterzeichnet werden. Bis dahin werden die USA ihr Militär angriffsbereit halten.
Von Westasien aus werden mehrere Flugzeuge der US-Air-Force nach Europa verlegt. Darunter sind auch Tankflugzeuge und Transportmaschinen, berichtet der Medienunternehmer Mario Nawfal auf der Plattform „X“. Die Bedeutung dieser umfangreichen Verlegung ist noch unklar. Zudem hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, 5000 weitere Soldaten in Polen zu stationieren — ohne einen konkreten Zeitplan zu nennen. Drei Wochen zuvor hatte US-Kriegsminister Hegseth den Abzug von etwa 5000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet.
Die Verlagerungen deuten darauf hin, dass sich China auf die Übernahme Taiwans vorbereiten kann, die USA sich aus dem Iran zurückziehen wollen und zunehmende Spannungen mit Russland bevorstehen. Dafür sprechen auch die militärischen Vorbereitungen in der EU, einschließlich der Schaffung von Schutzräumen und die geplante Applikation zum Auffinden dieser. Weitere Hinweise kann die Entwicklung der Rhetorik in den EU-Staaten geben. Zuletzt fiel der tschechische Präsident Petr Pavel mit der Forderung auf, konsequenter gegenüber Russland aufzutreten.

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