„Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“ lautet das Motto des deutschlandweiten Hitzeaktionstages am 11. Juni 2026, an dem sich auch die Stadt Gera beteiligt. Das Amt für Gesundheit und Versorgung informiert in der Heinrichstraße 43 über Hitzeprävention, Trinkwasserstellen und kühle Orte im Stadtgebiet. Außerdem werden Broschüren zum Thema ausgegeben. Eine Karte im Internet, erstellt im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, zeigt, wo in Thüringen kühle Orte zu finden sind. Zudem hat das Landesamt für Verbraucherschutz eine zentrale Informationsplattform für Bürger eingerichtet, damit diese sich besser auf Hitzeperioden vorbereiten können.
Im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Frauen und Familie entwickeln die Prognos AG und die EPC gGmbH den ersten landesweiten Hitzeaktionsplan für Thüringen. Länder und Kommunen sind angehalten, Hitzeaktionspläne zu implementieren, die die Kernelemente der Empfehlungen der Bund/Länder-Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ (GAK) und die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgreifen und sich auf vulnerable Bevölkerungsgruppen fokussieren. „Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts wird für Deutschland eine Verdreifachung der Zahl der jährlichen Hitzewellentage auf fast 40 Tage erwartet“, so das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten. Das Geraer Amt für Gesundheit und Versorgung orientiert sich bei seinen Empfehlungen zum Umgang mit hohen Temperaturen an der „Kommunalen Hitze-Toolbox Thüringen“.

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