MELDUNGEN AUS ALLER WELT

In den Niederlanden protestieren Landwirte gegen das Freihandelsabkommen und die Agenda „Natura 2000“. Sie zielt auf eine Reduzierung der landwirtschaftlichen Flächen und des Viehbestandes ab. Mehrere Straßen wurden mit Landmaschinen blockiert.

Marokkanische Sicherheitskräfte fangen Personen ab, die sich in Richtung der spanischen Exklave Ceuta bewegen. Berichten zufolge handelt es sich überwiegend um Subsahara-Afrikaner. Zum Einsatz gegen vordringende Menschen kommen Schlagstöcke, Tränengas, Riot-Einheiten, zur Abschreckung Hubschrauber, Drohnen und Marine-Schnellboote. Es wurden Kontrollpunkte auf Zufahrtsstraßen eingerichtet und die Stacheldraht-Barrieren verstärkt. Es gab etwa 300 Festnahmen. Auch Spanien hat die Präsenz von Sicherheitskräften stark erhöht. Die bereits in Ceuta eingedrungenen Männer, größtenteils Subsahara-Afrikaner, fordern eine Versorgung und Asyl. Der für den 15. August erwartete Massenauflauf blieb aus.

Trotz einer kurzen Erholung Ende Juni 2026 bleibt der Schiffsverkehr auf der Straße von Hormus deutlich reduziert, meldet der US-Sender „Fox News“. Der Verkehr ist nicht vollständig zum Erliegen gekommen. Die südliche omanische Route bleibt weiterhin die risikoreichste. Die US-Marine überwacht diesen Bereich. Die nördliche Route kontrolliert im Wesentlichen der Iran. Die iranische Wirtschaft wird unterdessen stark in Mitleidenschaft gezogen. Durch den Krieg gingen etwa eine Million Arbeitsplätze verloren. Es werden sich verdoppelnde Lebensmittelpreise gemeldet. Der Wert des Rial geht deutlich zurück.

Die New Yorker Bank J. P. Morgan warnt vor einer weltweiten beschleunigten Preissteigerung bei Lebensmitteln. Für die erste Hälfte des Jahres 2027 werden 2,8 % prognostiziert, für die zweite 5 %. Als Hauptgründe werden die anhaltenden Störungen in der Straße von Hormus angegeben, die sich verschlechternden landwirtschaftlichen Bedingungen und die zunehmenden Exportbeschränkungen. Analysten sprechen von fünf „W“, englisch für War, Weather, Warehousing, Water, Waste.

Wald- und Flächenbrände werden fast ausschließlich vom Menschen verursacht. Zum jetzigen Stand entfällt im Jahr 2026 auf Afrika mehr als die Hälfe der weltweit verbrannten Fläche. Feuer werden dort zur Landrodung und Feldvorbereitung genutzt. Asien hat 2026 im globalen Vergleich einen Brandflächenanteil von 18 %, Südamerika 7 %, Europa 3 %. Innerhalb Europas liegen die meisten verbrannten Flächen im europäischen Teil Russlands. Es handelt sich hier um 33’000 Quadratkilometer. Mehr mediale Aufmerksamkeit erhalten allerdings die Brände in Frankreich und Spanien.

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