WENIGER BORRELIOSE-FÄLLE GEMELDET

In Gera hat es dieses Jahr bislang weniger Borreliose-Infektionen gegeben als im vergangenen Jahr. Bis Ende August 2026 waren es acht, wie die Barmer Krankenkasse unter Bezug auf Daten des Robert-Koch-Instituts mitteilt. Im gleichen Vorjahreszeitraum gab es demnach 14 gemeldete Fälle. „Zecken sind mittlerweile ganzjährig aktiv. Wer sich im Freien aufhält, sollte sich auch weiterhin anschließend gründlich absuchen und Zecken gegebenenfalls schnellstmöglich entfernen“, sagt Sirko Mielcarek, Geschäftsführer der Barmer Krankenkasse in Gera.

Was tun nach einem Zeckenstich
Nach einem Zeckenstich ist es wichtig, die Einstichstelle in den nächsten Tagen und Wochen gut zu beobachten. Bildet sich eine ringförmige Hautrötung, sollten Betroffene die Hausärztin oder den Hausarzt aufsuchen. Dies kann ein Anzeichen für eine Borreliose- oder FSME-Infektion sein. Krankheitsanzeichen treten erst nach ein bis sechs Wochen auf. Dazu zählen Abgeschlagenheit, Fieber, Lymphknotenschwellung, Kopf-, Gelenk-, und Muskelschmerzen. Borreliose kann mit Antibiotika wirksam bekämpft werden. Gegen FSME gibt es kein Medikament, aber einen Impfstoff.

Impfung gegen FSME
In Gera ist in diesem Jahr bislang eine FSME-Infektion gemeldet worden. Im vergangenen Jahr war es ebenfalls eine. Eine Impfung wird empfohlen, Gera gilt als Risikogebiet. „Wer den eigenen Impfstatus nicht kennt, sollte das beim Hausarzt ansprechen und bei Bedarf die Impfung auffrischen“, so Geschäftsführer Mielcarek. Um immer einen guten Überblick zu behalten, seien auch digitale Impfplaner eine gute Hilfe. Die Barmer Krankenkasse bietet einen solchen Service für ihre Versicherten kostenfrei in ihrer Smartphone-Applikation an.

QUELLE: BARMER-KRANKENKASSE

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