Die Migrations- und Integrationsbeauftragte sowie die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Gera sind künftig an neuen Standorten erreichbar. Mit dem Umzug werden beide Aufgabenbereiche noch enger an ihre jeweiligen Zielgruppen und wichtige Netzwerkpartner angebunden. Ziel ist es, Beratungsangebote leichter zugänglich zu machen, die Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen zu stärken und gemeinsame Projekte noch wirkungsvoller umzusetzen. Dezernentin Sandra Wanzar erklärt:
„Unsere Beauftragten leben vom direkten Austausch mit den Menschen. Die neuen Standorte schaffen beste Voraussetzungen dafür, Netzwerke auszubauen, Wege zu verkürzen und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger noch schneller aufzugreifen. Damit stärken wir Teilhabe und schaffen echte Mehrwerte für unsere Stadt.“
Migrations- und Integrationsbeauftragte jetzt im Jugendhaus
Die Migrations- und Integrationsbeauftragte, Frau Landmann, hat ihr Büro in den Räumlichkeiten des Jobcenters im Jugendhaus in der Reichsstraße 15 bezogen. Der neue Standort bietet ideale Voraussetzungen, um Menschen dort zu unterstützen, wo Beratung und Begleitung benötigt werden.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Integration zugewanderter Fachkräfte in den Arbeitsmarkt. Durch die unmittelbare Nähe zum Jobcenter sowie zu den Angeboten des Jugendhauses können Beratungs- und Unterstützungsangebote noch besser miteinander verzahnt werden. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten für gemeinsame Projekte und einen intensiven fachlichen Austausch. Für Ratsuchende bedeutet der neue Standort vor allem kurze Wege und eine niedrigschwellige Anlaufstelle.
Darüber hinaus koordiniert Frau Landmann Integrationsprojekte, begleitet interkulturelle Bildungsangebote und setzt sich für ein besseres Verständnis von Migration und Integration in der Gesellschaft ein. Sie unterstützt bei asyl- und aufenthaltsrechtlicher Begleitung, vermittelt zwischen Migrantinnen und Migranten sowie Behörden und arbeitet eng mit Schulen, sozialen Einrichtungen und Arbeitgebern zusammen. Ziel ist es, die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe aller Menschen in Gera nachhaltig zu fördern.
Frau Landmann unterstützt ebenfalls bei der Ausrichtung der Interkulturellen Woche, die in diesem Jahr vom 27. September bis 4. Oktober 2026 stattfindet.
Kinder- und Jugendbeauftragte im Haus des Sports
Die Kinder- und Jugendbeauftragte, Frau Wiesner-Eifrig, ist ab sofort im Haus des Sports, Ernst-Toller-Straße 15, erreichbar. Der neue Standort wurde bewusst gewählt: Er bietet kurze Wege zu den Sportvereinen, der Sportjugend und dem Jugendrat in Trägerschaft des Stadtjugendring Gera e. V., welcher sich in direkter Nähe befindet.
Gerade Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 14 Jahren finden häufig nur schwer den Zugang zu Sportvereinen. Hier möchte Frau Wiesner-Eifrig als Beraterin und Vermittlerin mitwirken. Gemeinsam mit Vereinen und weiteren Partnern sollen Hemmschwellen abgebaut, Zugänge erleichtert und bestehende Angebote stärker mit den Bedürfnissen junger Menschen verknüpft werden.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht weiterhin die Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Verwaltung. Sie setzt sich dafür ein, junge Menschen an kommunalen Entscheidungsprozessen zu beteiligen, ihre Anliegen sichtbar zu machen und den Dialog zwischen der jungen Generation und der Stadtverwaltung zu stärken. Ebenso gehört die Vernetzung von Einrichtungen, Vereinen und Initiativen sowie die Organisation von Beteiligungsformaten zu ihren zentralen Aufgaben.
Ein besonderes Beispiel dafür ist die jährliche Kinder- und Jugendkonferenz. Sie bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Ideen, Wünsche und Anregungen direkt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunalpolitik und Stadtverwaltung zu diskutieren. Ziel ist es, junge Menschen aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen und ihre Vorschläge schrittweise in die kommunale Arbeit einfließen zu lassen. Die nächste Kinder- und Jugendkonferenz findet am 25. August 2026 statt und lädt alle interessierten Kinder und Jugendlichen ab zehn Jahren herzlich zur Teilnahme ein.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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